Ich arbeite als Musiklehrer und anglikanischer Missionar in der paraguayischen Provinz Cordillera. Mir geht es in erster Linie darum, Musik zugänglich zu machen für Kinder, die sonst nie die Möglichkeit dazu hätten
In den öffentlichen Schulen Paraguays gehört Musik allgemein nicht zum Programm. Gelegentlich gründet ein engagierter Lehrer einen Chor oder eine kleine Blockflötengruppe, aber die meisten Kinder bekommen nicht die Gelegenheit, zu musizieren. Privater Gitarrenunterricht ist vielerseits im Angebot, aber viele können aus logistischen und finanziellen Gründen nicht daran teilnehmen.
Von Anfang an war es mein Ziel, diese Barrieren abzubauen. So suchte ich bewusst Musikinteressierte Kinder, die von ihren Verhältnissen her nicht an den existierenden Musikprogrammen teilnehmen können. Das bedeutet konkret, dass der Unterricht kostenlos und in ihrer Nähe stattfinden musste.
Seit Jahren halte ich daher kleine Musikstunden in leicht zugänglichen örtlichen Kontexten: etwa in Kirchengebäuden, Begegnungsstätten oder bei Privatpersonen. Ich arbeite auch in mehreren öffentlichen Schulen, wo ich mit den Schulkindern singe und – wenn es der Kontext erlaubt – Gitarre oder Keyboard unterrichte. Schulen eignen sich gut, da die meisten Kinder (zwangsläufig) sowieso gehen, und so braucht man keinen logistischen Aufwand.
Mir ist bewusst, dass kostenlose Kurse Herausforderungen mit sich bringen, und dass man viel Weisheit braucht, um nicht ungewollte negative Entwicklungen zu fördern. So kann es zum Beispiel sein, dass der Unterricht nicht gewertschätzt wird, weil er ja nichts kostet. Oder es können Abhängigkeitsmuster entstehen, oder eine unbeabstichtige Konkurrenz zu anderen Musiklehrern (die ja auf eine zahlende Schülerschaft angewiesen sind). Solche Probleme sind in Mission und Entwicklungsprojekten nichts neues, aber es gibt auch Lösungen. Mein Ziel ist, den Wachstum der gesamten Gemeinschaft zu fördern, nicht nur im musikalischen, sondern in erster Linie im geistlichen Bereich, und darüberhinaus auch in der Bildung, im Lebensunterhalt und in den zwischenmenschlichen Beziehungen.
Ich kann natürlich diese Arbeit nur deshalb tun, weil Menschen mich hierin unterstützen.
Jetzt suche ich Spender, die das Programm erweitern können. Ich freue mich über jede Hilfe.
- Marco -
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Vor allem brauche ich ein Netzwerk von Leuten, die sich für dieses Projekt interessieren. Vielleicht haben Sie Fähigkeiten, die Sie einsetzen könnten. Oder es ist eine alte Trompete auf Ihrem Dachboden, die sowieso nicht mehr gespielt wird. Oder Sie haben Kontakte und Verbindungen, denen Sie über dieses Projekt erzählen wollen. Oder Sie möchten einfach auf dem Laufenden bleiben. Da freuen wir uns drüber, wenn Sie in Kontakt bleiben.
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Vielleicht können Sie mir mit diesen Dingen nicht helfen, das ist ja auch OK. Aber vielleicht können Sie diese Seite mit anderen in ihrem Netzwerk teilen, da gibt es vielleicht welche, die interessiert sind und mit etwas helfen können. Ich würde mich sehr darüber freuen.
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